So ein Welpenleben ist kein „Ponnyhof“

Neben dem vielen Toben und Neue-Dinge-Entdecken bekommen wir nun auch noch „Zähne“! Das ist anstrengend und tut weh – deshalb dürfen wir schon auf großen Pansenstangen rumkauen , die Mama Bubbly extra für uns versteckt hat. Aber wenn wir nicht aufpassen klaut sie die uns doch tatsächlich wieder!!! Was lernen wir daraus für die Zukunft: demnächst passen wir besser auf und lassen uns nicht von der „Milchbar“ ablenken!

Aber als ob das nicht schon gemein genug gewesen wäre, nein, da mußten wir uns alle so einem „Charakter-Test“ unterziehen. (Worüber wir natürlich mehr oder weniger begeistert waren! Aber es war schon spannend, mal wieder im Mittelpunkt zu stehen!)
Mama´s und Tante Chili´s liebe Trainerin hat uns alle besucht, weil es auch für sie spannend ist, kleinen Puliwelpen (uns gibt es ja nicht an jeder Ecke) beim Wachsen zuzuschauen. Zudem sollte dieser „Test“  Frauchen Hinweise für eine wichtige Entscheidung geben: nämlich, wer von uns bei welcher Familie einziehen darf!

Und wie manchmal das Leben so spielt, sind die Tests so ausgefallen, wie Frauchen uns auch eingeschätzt hat. Sie sitzt nämlich stundenlag mit uns im Welpenzimmer, spielt und beobachtet uns dabei sehr intensiv.

Aber da beide ja irgendwie Biologen sind, kommt jetzt doch noch was „Wissenschaftliches“ und zugleich Nachdenkliches!
Es ist nämlich so, dass in der Verhaltensbiologie Individuen in so genannten A-Typen und B-Typen eingeteilt werden. (Das gilt im übrigen auch für Menschen!)
„A-Typen“ zeigen sich draufgängerisch, müssen zu allem Neuen hinrasen und es intensiv erkunden.
Sie wirken sehr wach, sind leicht zu begeistern und oft außerordentlich temperamentvoll!
B-Typen“ besitzen ein gewisses Phlegma, beschauen sich die Dinge aus der Distanz und gehen Konflikten häufig aus dem Weg, indem sie die sprichwörtlich „aussitzen“.“

Diese „Grundcharaktere“ sind schon bei sehr jungen Tieren deutlich zu beobachten – und das will Frauchen angeblich bei ihrer Entscheidung ausnutzen.
Aber nichts desto trotz kann aus einem laut Test vielleicht mittelprächtigen Hund bei sachkundigem Umgang ein „Überflieger“ werden, aber genau so wird bei unsachgemäßem Umgang aus einem hervorragenden Hund ein  „Versager“.

Also ist es wichtig, bei Besuchen genau hinzuschauen, ob die Chemie zwischen den Interessenten und den Welpen stimmt.
Denn jeder Interessent hat so seinen Favoriten für sich auserkoren und wenn dann die „Welpentests“ dem Bauchgefühl entsprechen, dann ist das fast ein Garant auf viele Jahre Spaß mit dem neuen Familienmitglied!

Es geht uns – Frauchen und Herrchen – nicht darum, den „perfekten Hund“ zu schaffen oder auszusuchen. Hunde sind Lebewesen und schon deshalb alles andere als perfekt, gerade im Welpentalter.

Aber damit ihr seht dass wir Welpen bei den „Tests“ keinen Schaden genommen haben: hier der Beweiß

Somit möchten nun wir bekannt geben, dass neben Anoki,

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Ananda-Paula

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nun auch Ayla-Sookie ihre Familie gefunden hat (oder die Familie ihr Pulimädchen)

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und auch Alberich wird bei seiner Familie in Leverkusen mit zwei aufgeweckten Jungs einziehen können.  Auch hier ist es der Wunschwelpe geworden!
Beim Besuch am letzten Wochenende war es Anfangs schon komisch, denn normalerweise platzen die Interessenten mit ihrem Wunsch heraus! Hier war es ganz anderes: leise und vorsichtig. Nachdem wir gemütlich im Welpenzimmer zusammen gesessen haben und Frauchen dann die erlösende Fage stellte: Ob sie sich vorstellen könnte, dass Alberich bei ihnen einzeiht, ab da war das erleichterte Grinsen aus ihren Gesichter nicht mehr wegzukriegen.

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Und somit wartet nur noch  Abby auf ihre neue Familie!

Aber auch sie wird ein schönes zu Hause finden, getreu dem Motto:
„Gegensätze ziehen sich an“ oder vielleicht doch „Gleich und Gleich gesellt sich gern“.  Wir sind gespannt, was sich bewahrheitet und wo das neue Frauchen, das neue Herrchen oder die neue Familie sich finden!

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Mit viel Vorfreude schauen wir nun auf die kommende Woche

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